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Das Wahlprogramm der Bürgernahen Gruppe 2008

Die bisherige Arbeit und alles Geschaffene ist ein wesentlicher Teil unseres Programms, denn in allen Bereichen kann auf einen soliden Grundstock aufgebaut werden.

Gemeindeentwicklung
 

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Seit 1990 haben wir einen Zuwachs von über 900 Einwohnern zu verzeichnen. Im Augenblick beträgt unser Wachstum gesunde 1,5 % pro Jahr. Dies soll nach Möglichkeit auch in Zukunft so bleiben.

Die Gemeinde soll sich entwickeln, der Hauptort Attenkirchen verstärkt. Dies ist seit Beginn unserer Arbeit unser erklärtes Ziel, bestätigt durch die Zielsetzungen der höheren Landesplanungsbehörden und des Planungsverbandes.
Dabei ist uns jedoch wichtig, den Charakter der Ortschaften auf jeden Fall zu erhalten.

Bei baulicher Verdichtung dürfen dabei keine für uns untypischen „Hochhäuser“ und „Wohnsilos“ entstehen, die nicht in das Ortsbild passen und die Lebensqualität der Nachbarn beeinträchtigen.
Sind künftig konkrete größere Bauvorhaben in Planung, ist je nach Situation zu überlegen, das betroffene Gebiet unter Einbeziehung aller Beteiligten einer fachmännischen Überprüfung zu unterziehen, um festzustellen in wie weit eine Verdichtung sinnvoll und verträglich ist.

Durch unsere umsichtige Arbeit konnten wir in den vergangenen Jahren auch einen Zuwachs an Arbeitsplätzen innerhalb der Gemeinde verzeichnen. Firmen wie die Fa. Hagl sind dabei ein absoluter Glücksfall.

Für bestehende Betriebe sind Erweiterungsmöglichkeiten sicherzustellen, aufgelassene, landwirtschaftlich nicht mehr genutzte Hofstellen sind dabei in die Planungsüberlegungen mit einzubeziehen.


Die hervorragende Verfügbarkeit des DSL-Anschlusses (schneller Internetzugang) innerhalb des Hauptorts Attenkirchen ist ein Standvorteil und besser zu vermarkten.

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Beim geplanten Zuwachs an Arbeitsplätzen im Gemeindegebiet ist das Augenmerk auf gemeindeverträgliche Dienstleistungsunternehmen zu richten, Gewerbe mit großem Flächenverbrauch sind für uns wegen des hügeligen Geländes eher ungeeignet.

Wir haben durchwegs sehr gute, erfahrene eigene Arbeitskräfte sowohl im Bereich des Bauhofs und der Reinigung als auch des Kindergartens, der Mittagsbetreuung etc.
Es ist uns wichtig, diese Arbeitsplätze zu erhalten, weil die Erfahrung gezeigt hat, dass es bürgerfreundlich, effizient und durchaus wirtschaftlich sinnvoll ist, Dienstleistungen mit zuverlässigen eigenen Kräften auszuführen.


Es hat sich in der Vergangenheit bewährt, gewisse Dienstleistungen für die Spezialausrüstung, Spezialwerkzeug oder eine besondere Ausbildung erforderlich sind, an Dritte zu vergeben,
zum Beispiel: Böschungen mähen, Gräben ausräumen, Winterdienst ergänzen, Fenster und schwer erreichbare Glasflächen putzen, Förderstunden im Kindergarten geben, etc.

Diese erprobte Vorgehensweise wollen wir auch künftig beibehalten.
 

Ausbau der Geh-und Radwege ist ein erklärtes Ziel der Bürgernahen. Dabei sollen alle Ortsteile und Nachbargemeinden miteinander verbunden werden.

Auf Antrag der Freien Wähler im Kreistag liegt die Gesamtplanung für ein landkreisweites Radwegenetz bereits vor!

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Begonnen wird mit dem Radweg entlang der B 301 nach Pfettrach, wenn möglich mit Anbindung an Hettenkirchen. Die Maßnahme ist  bereits eingeleitet und soll 2008 realisiert werden.
Weitere Geh- und Radwege z.B. nach Nandlstadt, nach Au, nach Wimpasing und nach Zolling sind vorgesehen.
Gemeindeübergreifende Projekte müssen natürlich mit unseren Nachbargemeinden geplant und in Angriff genommen werden.
Die Oberflächenerneuerung der bereits vorhandenen öffentlichen Wege wird unter der Federführung der Bürgernahen noch 2008 durchgeführt.



Bezahlbares Bauland für Einheimische, ohne Belastung der Allgemeinheit ist nur durch unser bewährtes Einheimischenmodell gesichert.

Im Wesentlichen hat es folgenden Inhalt:

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Grundvoraussetzung ist, dass es sich um Flächen handelt, die bisher bauplanungsrechtlich dem Außenbereich zuzuordnen waren, also ortsnahe, landwirtschaftlich genutzte Flächen ohne bestehendes Baurecht. Die Planung erfolgt stets zusammen mit dem/den bisherigen Eigentümer/n auf freiwilliger Basis.
Bei Interesse werden Flächen für Erschließung und Ausgleichsmaßnahmen zu einem günstigen Preis von der Gemeinde erworben. Vom entwickelten Nettobauland verbleibt die Hälfte beim bisherigen Eigentümer – unter Bezahlung der Erschließungskosten -  zur eigenen Verwendung ohne weitere Auflagen. Die andere Hälfte kauft die Gemeinde zu einem fairen Preis und kann diese dann einheimischen Interessenten preiswert anbieten.

Besonders Kinder einheimischer Familien haben so die Chance, bezahlbares Bauland zu erwerben.

Bisherige Eigentümer und Gemeinde teilen sich also den durch die Umwandlung vom Ackerland zum Bauland erzielten Wertzuwachs in einem vernünftigen Verhältnis.
Solche bewährten Modelle gibt es mit kleinen Varianten nahezu in allen Gemeinden. Wir wollen unser, seit 1990 erprobtes Modell auch künftig beibehalten.

Jegliche Veränderung würde zwangsläufig zu einer Belastung der Allgemeinheit durch Nachfolgelasten oder zu höheren Baulandpreisen führen.

Die Umwandlung Thalhams vom Wochenendhaus- zum Wohngebiet ist fortzuführen. Dabei ist der Erhalt der öffentlichen Flächen zu sichern.
Bei Auflösung des Bruchteilseigentums sollen kleinflächig Zufahrten oder Grundstücke zur Abrundung veräußert werden können.

Einen Reibach der Gemeinde durch Ausweisung weiterer, privater Baugrundstücke auf den jetzigen Gemeinschaftsflächen zu Lasten der Thalhamer Bürger/innen wird es mit den Bürgernahen nicht geben!

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Haushaltsführung
 

Nur durch eine ausgewogene und weitsichtige Finanzpolitik in den vergangenen Jahren war es möglich, alle geplanten Projekte zu verwirklichen und zu bezahlen.
Im Moment haben wir zwar eine höhere Verschuldung als in den Jahren zuvor, jedoch keineswegs ein Finanzproblem, wie es gerne herbei geredet wird.
Das Haushaltsergebnis 2007 ergab einen Überschuss aus dem Verwaltungshaushalt von stattlichen  418 000 Euro.

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Wir haben eine einmalige Chance genutzt, unter Einforderung erheblicher öffentlicher Fördermittel und Steuern ( ca. 1,7 Mio Euro ) ein Denkmal zu erhalten und gleichzeitig eine erlebbare, lebendige Dorfmitte, einen Treffpunkt für alle Bürger/innen, für Jung und Alt zu schaffen. Von vielen Gästen werden wir um unser Dorfzentrum und unsere Einrichtungen beneidet. Die Abzahlung der Kredite wurde bereits begonnen und wird kontinuierlich fortgesetzt.
Große Investitionen stehen im Augenblick nicht an – alle wichtigen, kostenintensiven Projekte wie Kindergarten, Schule, Friedhofserweiterung, Kläranlage, Sportgelände usw. sind bereits erfolgt!
Es muss auch nicht ein einziges wichtiges Vorhaben wegen der Realisierung des Dorfzentrums zurückgestellt werden.

Durch bisher kontinuierlich und konsequent durchgeführte und künftige Wartungs-, Reparatur- und Verbesserungsmaßnahmen bei allen gemeindlichen Einrichtungen, den Immobilien, den Straßen und Kanälen ist der Erhalt des Geschaffenen und die Weiterentwicklung gesichert.
Durch das ausgewogene Verhältnis von wirtschaftlicher und öffentlicher Nutzung des Dorfzentrums belasten die laufenden Kosten daraus den Gemeindehaushalt nicht.
 

Steuererhöhungen wird es mit den Bürgernahen nicht geben!

Kinder, Jugend, Familien, Senioren, Vereine

 

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Eine Gemeinde lebt vom Miteinander. Es ist wichtig, dass die Belange von Jung und Alt, von Familien und Alleinstehenden Berücksichtigung finden.
Wir haben in den vergangenen Jahren  die Bedingungen so verändert, dass ein soziales Netzwerk entstehen konnte.
Wir sind jetzt in der glücklichen Lage, in allen Bereichen einen vernünftigen Grundstock zu haben, den es zu pflegen, zu festigen und auszubauen gilt.
Dazu braucht man vor allem Räume. Diese sind bereits vorhanden und dürfen selbstverständlich von allen genutzt werden. Natürlich werden auch Leute benötigt, die bereit sind, die Maschen dieses Netzes zu knüpfen und mit Leben zu erfüllen.

Für Kinder und Jugendliche stehen viele Angebote zur Betreuung und Freizeitgestaltung zur Verfügung: von der Tagesmutter über Kinderkrippe, Miniclub, Kindergarten, Schule, übergreifende Mittags- und Ganztagesbetreuung bis hin zum Ferienprogramm und Jugendtreff.
Zusätzliche Möglichkeiten bieten Vereine, Pfarrgemeinde, Freiwillige Feuerwehr und ehrenamtlich geführte Initiativen.
Für Senioren werden seit Jahren monatliche Treffen von einem bewährten Team organisiert. Zusätzlich wurde 2007 der Attenkirchner Senioren Service gegründet, mit dem Ziel, unsere Senioren so zu unterstützen, dass ihnen der Umzug in ein Pflegeheim ganz oder zumindest sehr lange erspart bleibt.

Je nach Interessenslage finden unsere Bürger/innen Freizeit- und Unterhaltungsangebote durch unsere engagierten Vereine und Gruppen.
Vereine, Feuerwehr und alle ehrenamtlich Tätigen sind ein wesentlicher Bestandteil dieses sozialen Netzwerks. Sie leisten einen ganz wertvollen Beitrag zu einem lebendigen Miteinander und sind bewährte Integrationsfaktoren.

Unsere Vereine, die Feuerwehr und Initiativen, die für das Gemeinwohl arbeiten, zu unterstützen, zu fördern und in das Gemeindenetzwerk einzubinden ist und bleibt für uns ein wichtiges Ziel und ich danke allen, die sich engagieren.

Der Bestand der Grundschule in Attenkirchen ist und bleibt gesichert!

Auf Umwelt – und Klimaschutz haben wir schon immer großen Wert gelegt. Deshalb haben wir auch das Baugebiet Sportgelände mit einer zukunftsweisenden, schadstoffarmen Nahwärmeversorgung für Heizung und Brauchwasser ausgestattet, Regenrückhaltebecken gebaut und Gräben renaturiert, freiwillig Bäume gepflanzt, Streuobstwiesen angelegt etc. Natur und Umwelt muss künftig auch in unserer Gemeinde noch mehr Gewicht bekommen.

Mit der Untersuchung der eigenen Liegenschaften auf Energieeinsparmöglickeiten haben wir bereits begonnen.
Bei Neubauten kommunaler Gebäude, bzw. Modernisierungen von Heizungsanlagen haben umweltschonende, schadstoffarme Energien absoluten Vorrang.
Genauso wichtig sind Gewässer- und Bodenschutz.

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Keine 3. Startbahn! – Die Bürgernahen und die Freien Wähler Kreis Freising haben von Anfang an AUFGEMUCKT, weil eine 3. Startbahn derzeit nicht notwendig ist und die Bevölkerung im Umland massiv belasten würde.

 

Verfolgen Sie unsere Wahlziele der vergangenen 18 Jahre und Sie werden feststellen, dass wir sie erreicht haben.

Wenn Sie wollen, dass unsere Gemeinde auch weiterhin

- eine bürgernahe Handschrift trägt,
- dass soziales, bürgerfreundliches Handeln die Politik bestimmt,
- dass Allgemeinwohl vor Einzelinteressen steht,

dann gehen Sie am 02. März zur Wahl und geben Ihre Stimme den Kandidatinnen und Kandidaten der Bürgernahen Gruppe und der Bürgermeisterkandidatin Brigitte Niedermeier.

Ihre

Brigitte Niedermeier

und die Kandidatinnen und Kandidaten
der Bürgernahen Gruppe
 

 


Wahlprogramm als Download als PDF - benötigt Acrobat Reader!

Bürgernahe Gruppe Attenkirchen, 1. Vorsitzender Wolfgang Braun, Asamstr. 21, 85395 Attenkirchen, Tel.: 08168 - 675,
E-Mail:
braunabaer@t-online.de,  Webmaster: Andreas Freyberg, www.freybergs-mms.de, Copyright 2011©